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Das oder der Blog? Hauptsache authentisch!
Der Blog, das Blog oder die Bloggin? Was ist das überhaupt?
Sicher scheint nur zu sein, dass Blogs nicht weiblich sind, noch nicht… Die sächliche Form wird am meisten gebraucht, nur nicht in Österreich, wo die männliche Form überwiegt – warum wohl?
Doch was sind diese „Blogs“ eigentlich? Eine klare Definition gibt es nicht … aber ein Blog kann viel! Also jetzt mal allgemein gesagt.
von Anett und Helena, Tandem
Ein Blog ist so etwas wie ein Online-Tagebuch, das aus einer Liste von Einträgen (Artikeln) besteht. Das Ganze gibt es seit Mitte der 1990er Jahre.
Der Autor wird „Blogger“ genannt. Die Beiträge werden meistens in der Ich-Perspektive geschrieben. Das nennt man auch „bloggen“. Es gibt aber auch Blogs, die von Unternehmen betrieben werden.
Und was soll das alles?
Blogs dienen beispielsweise zur/zum:
- Selbstpräsentation im Netz
- unabhängigen (?) Meinungsbildung
- Öffentlichkeitsarbeit und Werbung
- Kommunikation
- Gewinnen und Austauschen von Informationen
… und natürlich als persönliche, kreative, journalistische und / oder wissenschaftliche Ausdrucksform.
Doch mit dem Bloggen sind noch viele andere seltsame Begriffe verbunden.
Was ist was?
- Posts / Postings
… sind Einträge bzw. Artikel, aus denen ein Weblogs aufgebaut ist. Sie werden meist chronologisch aufgelistet.
- Threads
… sind aufeinander folgende Beiträge zu einem bestimmten Thema.
- Kommentare
… sind Meinungen der Leser zu einem Eintrag.
- Trackback und Pingback
… ermöglichen Verlinkungen zwischen verschiedenen Blogs, die ähnlich wie Kommentare angezeigt werden können.
- Feeds
… enthalten die Inhalte eines Weblogs in vereinheitlichter Form und können von interessierten Leser/innen abonniert werden.
- Schlagwortwolken / Tag Clouds
… listen die im Blog verwendeten Schlagwörter visuell ansprechend auf.
- Permalinks
… eindeutige permanente Webadressen (URLs) von Blog-Artikeln, auf die direkt verlinkt werden kann.
Was für Blogs gibt es? Hier sind verschiedene Beispiele:
- Artblogs, Tumblelogs: “kreativ verspulte” Blogs mit Texten, Links, Bildern, Videos und Zitaten usw. sowie Blogromane:
http://okej.tumblr.com/, http://www.artnewsblog.com/, http://benphilipp.wordpress.com/2010/04/05/blogroman-31-keine-spur/ - Audioblog und Videoblogs (Vlogs)
http://nickbrendon.com/category/audioblog/, http://www.bottleplot.com/ - Fach- und Berufsblogs: Blogs zu bestimmten Berufen und Fachgebieten
http://angeloconcuore.wordpress.com/2010/04/12/damentisch-herrentisch-aus-der-erlebniswelt-eines-kellners/, http://www.reptilia.de/Frogblog.423.0.html - Mikroblogging: in der Zeichenanzahl begrenzte Blogs, bekanntester Anbieter ist Twitter.
http://twitter.com/ - Themenblogs: auf bestimmte Themenbereiche konzentriert (z.B. Schnäppchenblogs, Reiseblogs, Kochblogs, Ratgeber)
http://www.sparblog.com/, http://delengkal.de/tag/auswandererguide/, http://kochblog.daskochrezept.de/, http://www.law-podcasting.de/
Mit den Blogs ist es also gar nicht so einfach. Sie können eigentlich so gut wie alles sein – also männlich, weiblich oder sächlich. Oder sogar alles auf einmal? Das muss jeder für sich selbst herausfinden.
Dann auf ins Netz!
Weitere Quellen: www.wikipedia.de, www.google.de, Web 2.0 Werkstatt
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